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„Fibromyalgie gibt es nicht“ – der Satz, der so viele Frauen zweifeln lässt

Sie sitzt beim Arzt.


Sie hat Schmerzen.

Schon lange.

Sie ist erschöpft, müde, ausgelaugt.


Vielleicht war sie schon bei mehreren Ärzten.

Vielleicht hat sie sich überwunden, überhaupt hinzugehen.


Und dann hört sie diesen Satz:




„Dieses neumodische Gedöns – das gibt es nicht.

Und da kann man sowieso nichts machen.“


Ein Satz.


Und plötzlich passiert etwas ganz Leises – aber sehr Tiefes.




Wenn du anfängst, an dir selbst zu zweifeln


Denn was passiert in diesem Moment?


Du hinterfragst nicht den Arzt.


Du hinterfragst dich selbst.


Vielleicht denkst du:

• „Bilde ich mir das wirklich ein?“

• „Vielleicht bin ich einfach zu empfindlich…“

• „Vielleicht stimmt wirklich etwas mit mir nicht…“


Und genau hier beginnt etwas, das viele Frauen kennen:


Du wirst leiser.

Du wirst kleiner.

Du zweifelst an deinem eigenen Körper.


Und das ist oft viel schlimmer als der Schmerz selbst.




Die Wunde, über die kaum jemand spricht


Es ist nicht nur die Erschöpfung.

Nicht nur die Schmerzen.


Es ist die Ablehnung.


Das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.

Das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen.


Und irgendwann beginnst du, dich anzupassen.


Du funktionierst.

Du hältst durch.

Du stellst dich hinten an.


So, wie du es vielleicht schon dein ganzes Leben gelernt hast.




Die Raupe, die vergessen hat, wer sie ist


Viele Frauen stecken genau hier fest.


Im Funktionieren.

Im Aushalten.

Im „So macht man das halt“.


Ich nenne das die Raupe.


Nicht, weil sie falsch ist.


Sondern weil sie vergessen hat, dass sie eigentlich mehr ist.


Dass sie einmal ganz war.

Dass sie Bedürfnisse hatte.

Dass sie sich selbst gespürt hat.




Warum so viele Frauen genau hier stecken bleiben


Wir leben in einer Welt, die sagt:

• Sei stark

• Sei belastbar

• Sei für alle da


Und gerade Frauen lernen früh:


Stell dich nicht so an.

Mach weiter.

Reiß dich zusammen.


Und genau das tun sie.


So lange…

bis der Körper irgendwann sagt:


Jetzt reicht es.




Der Moment, in dem sich etwas verändern kann


Veränderung beginnt nicht mit einem Arzt.


Und auch nicht mit der perfekten Lösung.


Sie beginnt mit einer Entscheidung.


Mit einem Gedanken wie:


„So wie es gerade ist, will ich nicht mehr weitermachen.“


Und dann kommt der erste Schritt.


Nicht perfekt.

Nicht groß.


Aber bewusst.


👉 Etwas für dich tun.

👉 Dich selbst wieder wahrnehmen.

👉 Dich ernst nehmen.




Vom Funktionieren zurück ins Fühlen


Für mich ist das der Weg von der Raupe zum Schmetterling.


Nicht im Sinne von „alles ist plötzlich leicht“.


Sondern im Sinne von:


Du kommst wieder bei dir an.


Du beginnst, dich zu spüren.

Du beginnst, dich wichtig zu nehmen.

Du entwickelst Mitgefühl für dich selbst.


Und genau dort beginnt Veränderung.




Warum ich den Fibro-Club gemacht habe


Ich hatte das Glück, ernst genommen zu werden.


Aber ich sehe jeden Tag, dass es vielen Frauen anders geht.


Dass sie suchen.

Dass sie zweifeln.

Dass sie sich allein fühlen.


Und genau deshalb gibt es den Fibro-Club.


Nicht als Ort mit schnellen Lösungen.


Sondern als Ort, an dem du:

• verstanden wirst

• dich selbst besser verstehen kannst

• und Schritt für Schritt wieder bei dir ankommst




Wenn du gerade zweifelst


Dann möchte ich dir etwas sagen:


Das ist nicht die Wahrheit.


Es ist die Meinung eines Menschen.

Die Perspektive eines Arztes.


Aber nicht deine Realität.


Du bist nicht falsch.

Du bildest dir das nicht ein.


Und du darfst anfangen, dir selbst wieder zu vertrauen.




Und vielleicht ist genau das dein erster Schritt


Vielleicht brauchst du gerade keinen Menschen, der dir sagt, was richtig oder falsch ist.


Vielleicht brauchst du einfach jemanden, der sagt:


„Ich glaube dir.“


Und genau dafür gibt es den Fibro-Club.



Herzwärts 💜

deine Peggy

 
 
 

1 Kommentar

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Gast
23. März
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Genau so ist es mir ergangen. Wenn man nicht ernst genommen wird, hat man nicht nur die Krankheit, sondern auch noch das Gefühl des im Stich-gelassen-werdens. Umso schöner ist es, auf Verständnis zu stoßen. 💖

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