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Warum Muttertag für viele Frauen still weh tut – auch wenn sie selbst Mutter sind

🎧 Wenn du das lieber hören möchtest,

kannst du dir den Beitrag hier anhören:




Während heute überall Blumen gepostet werden…


gibt es Frauen,

die fühlen etwas ganz anderes.


Und ich gehöre dazu.


Ich bin Tochter.

Ich bin Mutter.

Und ich bin mittlerweile auch Großmutter.


Und ganz ehrlich?


Muttertag ist für mich nicht einfach nur „schön“.




Diese Woche habe ich schon gemerkt,

was da alles in mir arbeitet.


Meine Tochter hat sich zurückgezogen.


Sie hat gesagt,

dass sie durch mich Puls bekommt.




Und jetzt ist Muttertag…


und ich weiß nicht mal,

ob sie sich meldet.




Und das tut weh.




Auf der anderen Seite gibt es da

die Tochter von meinem Freund.


Sie nennt mich Bonusmutter.


Sie hat ihre Mama verloren.


Und sie ruft mich an und sagt:


„Peggchen, du weißt schon,

dass Sonntag Muttertag ist, oder?“




Und plötzlich bist du mittendrin.


Zwischen:


👉 gesehen werden

👉 und nicht gesehen werden




Und dann kommt noch etwas dazu.


Meine Mama ist tot.




Wir waren vor ein paar Tagen auf dem Friedhof.

Kerze hingestellt.


Und mir ist wieder bewusst geworden:


Ich kann ihr nicht mehr gratulieren.




Und gleichzeitig gab es auch eine Zeit,

da konnte ich das auch nicht.


Weil wir zehn Jahre keinen Kontakt hatten.




Zehn Jahre.




Damals habe ich das nicht verstanden.


Heute weiß ich:


Das Leben wird vorwärts gelebt

und rückwärts verstanden.




Diese zehn Jahre waren wichtig.


Für sie.

Und für mich.




Wir sind beide unseren Weg gegangen.

Wir haben beide an uns gearbeitet.


Und als wir uns wieder begegnet sind…


war es anders.




Die letzten sieben Jahre mit meiner Mama

waren die besten meines Lebens.


Wirklich.




Und ich habe irgendwann aufgehört zu fragen:


„Warum war sie so?“




Und habe angefangen zu verstehen:


Sie konnte nicht anders.




Meine Mama war 19,

als sie mich bekommen hat.


Selbst auf der Suche nach Liebe.

Selbst überfordert.




Und ich habe viel gespürt.


Ihre Traurigkeit.

Ihre Hilflosigkeit.

Ihr Alleinsein.




Und was mir gefehlt hat?


Diese eine Sache:


👉 bedingungslose Liebe




Dieses Gefühl:


Du bist genau richtig, so wie du bist.


Egal was du tust.

Ich bin auf deiner Seite.




Das habe ich mir gewünscht.




Und gleichzeitig…


habe ich es selbst nicht gelernt.




Und damit kommen wir zu dem Punkt,

über den kaum jemand spricht:




👉 Wir geben weiter,

was wir selbst nicht bekommen haben.




Ich wollte es anders machen.


Als Mutter.




Und trotzdem…


passieren Dinge,

die ich nie wollte.




Ich habe mich eingemischt.

Ich wollte schützen.

Ich wollte bewahren.




Ich meinte es gut.




Aber gut gemeint

ist nicht immer richtig.




Und heute stehe ich da

und höre meine Tochter sagen:


„Du hast mich so erzogen.“




Und dann wird es still.




Weil du plötzlich merkst:


👉 Es wiederholt sich.




Und genau da wird es richtig schwer.




Weil du gleichzeitig bist:


👉 die Tochter, die sich etwas gewünscht hat

👉 und die Mutter, die alles geben wollte




Und irgendwo dazwischen…


bist du selbst.




Und ich habe noch etwas erkannt.


Etwas, das richtig weh tut.




Ich habe Ablehnung erlebt.


Als Kind.




Meine Mama hat einmal zu mir gesagt:


„Ich habe meine Pflicht getan.

Jetzt geh deinen eigenen Weg.“




Das war hart.


Das war Ablehnung.




Und heute…


erlebe ich es von der anderen Seite.




Meine Tochter sagt:


„Ich brauche Abstand.“




Und plötzlich bist du genau da,

wo deine eigene Wunde sitzt.




👉 Einmal als Kind

👉 und jetzt als Mutter




Und ich verstehe heute etwas:


Meine Mama hat gelitten.


Sehr sogar.


Auch wenn sie gesagt hat,

sie will nichts mehr mit mir zu tun haben.




Und genau das sehe ich heute bei mir.




Was für mich das Schwerste ist?




Mich nicht einzumischen.




Diesen Drang auszuhalten:


„Ich will doch nur das Beste.“




Ich weiß, dass das nicht richtig ist.


Ich weiß das alles.




Aber wissen heißt nicht können.




Und das ist der Punkt,

an dem die meisten stehen bleiben.




Was ich heute weiß:


Du kannst dem nicht entgehen.




Du kannst alles vermeiden.


Dich zurückziehen.


Dich schützen.




Aber wenn ein Thema dran ist…


kommt es.




Dann bringt dir das Leben

genau die Situation.




Und dann hast du zwei Möglichkeiten:




👉 Du gehst weiter in die Schuld

👉 oder du fängst an zu verstehen




Und damit meine ich nicht:


in der Vergangenheit wühlen




Sondern:


👉 beide Seiten sehen




Ohne Vorwürfe.


Ohne Drama.




Ich sage mir heute immer wieder:


👉 Wenn ich es anders gewusst hätte,

hätte ich es anders gemacht.




Und genau das gilt für jeden.


Für meine Mama.

Für mich.

Für meine Tochter.




Und das verändert alles.




Weil du aussteigst aus:


Schuld

Vorwürfen

Drama




Und anfängst zu verstehen.




Was passiert, wenn man das nicht macht?




Ganz ehrlich?


Ich glaube, du wirst krank.




Weil du alles in dir behältst.


Weil du es wegdrückst.


Weil du nicht hinschaust.




Und dann nimmst du es mit.




Bis ans Ende.




Und das ist eine Entscheidung.




👉 Willst du hinschauen

oder willst du es wegdrücken?




Ich habe für mich entschieden:


Ich schaue hin.




👉 Ich erkenne meine Muster

👉 Ich sehe, was da in mir passiert

👉 Und ich lerne, damit umzugehen




Ich bin nicht perfekt.




Aber ich stecke nicht mehr fest.




Und genau das gebe ich heute weiter.




Und genau solche Themen…


schauen wir uns im Workshop an.




Nicht oberflächlich.


Nicht schön geredet.




Sondern genau da,

wo es wirklich weh tut.




Weil genau da Veränderung beginnt.




Und wenn du merkst,

dass dich das trifft…




dann geht es vielleicht nicht mehr darum,

noch mehr zu verstehen.




Sondern anzufangen,

wirklich hinzuschauen.



Herzwärts❤️

deine Peggy

 
 
 

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