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WARUM VERÄNDERUNG OFT MEHR ANGST MACHT ALS DER SCHMERZ SELBST



Es gibt diese Momente, in denen du ganz genau spürst:

So wie es ist, will ich nicht weitermachen.


Nicht laut.

Nicht dramatisch.

Eher still. Tief. Klar.


Vielleicht morgens, wenn du aufwachst und schon vor dem Aufstehen merkst, dass du keine Kraft mehr hast.

Vielleicht abends, wenn endlich Ruhe ist und du plötzlich fühlst, wie erschöpft du wirklich bist.

Oder in diesen Momenten, in denen du dich fragst, ob das jetzt dein Leben sein soll.


Ich kenne solche Momente.


Ich kenne dieses Gefühl, dass der Körper immer lauter wird.

Ich kenne dieses Funktionieren, obwohl innerlich längst etwas nicht mehr stimmt.

Ich kenne auch den Punkt, an dem ich gemerkt habe:

Es reicht nicht, immer nur zu hoffen, dass es irgendwie wieder besser wird.



Denn irgendwann geht es nicht mehr nur um Schmerzen.

Irgendwann geht es um mehr.


Es geht darum, wie du lebst.

Wie du mit dir umgehst.

Was du jeden Tag hinnimmst.

Was du runterschluckst.

Wo du dich selbst verlässt.

Und wie lange du noch so tun willst, als würdest du nicht längst spüren, dass etwas sich ändern muss.


Genau da beginnt für viele die eigentliche Angst.


Nicht nur vor dem Schmerz.

Sondern vor der Veränderung.


Denn Schmerz ist schrecklich. Das muss ich nicht kleinreden.

Aber Schmerz wird mit der Zeit für viele auch zu etwas Vertrautem.

Du kennst deine Grenzen.

Du kennst deine Rückzüge.

Du kennst deine Muster.

Du kennst die Sätze in deinem Kopf.

Du kennst die Tage, an denen du dich irgendwie durchziehst, und die Tage, an denen gar nichts mehr geht.


Und genau das ist der Punkt, über den kaum jemand ehrlich spricht:


Das Alte tut weh.

Aber das Alte ist bekannt.


Veränderung ist unbekannt.

Und genau deshalb macht sie oft mehr Angst als der Schmerz selbst.


Denn echte Veränderung bedeutet nicht nur, dass du ein paar neue Tipps ausprobierst.

Sie bedeutet auch nicht, dass du noch mehr liest, noch mehr verstehst oder noch mehr sammelst.


Echte Veränderung wird irgendwann persönlich.


Sie berührt deine Muster.

Deine Rollen.

Deine Ausreden.

Deine Ängste.

Deine Grenzen.

Deine Entscheidungen.

Und manchmal auch die unbequeme Wahrheit, dass du dich selbst viel zu lange irgendwo zurückgestellt, angepasst oder verlassen hast.


Das ist kein Vorwurf.


Das ist der Moment, in dem Ehrlichkeit beginnt.


Viele wollen raus aus der Fibromyalgie.

Raus aus den Schmerzen.

Raus aus der Erschöpfung.

Raus aus diesem ewigen Kreislauf aus Hoffen, Zusammenreißen und wieder Einbrechen.


Aber viele wollen diese Veränderung nur so lange, wie sie nichts Grundsätzliches anfassen müssen.


Solange sie nicht wirklich hinschauen müssen.

Solange sie nicht wirklich entscheiden müssen.

Solange sie nicht wirklich etwas verändern müssen.


Und ich sage das so klar, weil ich genau dort selbst gestanden habe.


Ich bin da heute nicht mehr.


Ich habe mich da nicht mit einem perfekten Plan rauskatapultiert.

Ich habe mich auch nicht über Nacht neu erfunden.

Aber ich habe irgendwann aufgehört, mich nur um Symptome zu drehen.

Ich habe angefangen, anders hinzusehen.

Ehrlicher. Klarer. Unbequemer.


Und genau deshalb begleite ich heute andere Frauen.


Nicht, weil ich über ihnen stehe.

Sondern weil ich weiß, wie es ist, wenn der Körper etwas zeigt, was du innerlich eigentlich längst spürst.

Und weil ich weiß, dass Veränderung nicht mit einem Zaubertrick beginnt, sondern mit etwas anderem:


Mit erkennen.

Mit entscheiden.

Mit verändern.


Genau darin sehe ich heute meine Aufgabe.


Ich bin nicht die, die dir dein Leben abnimmt.

Ich bin auch nicht die, die dir schöne Worte gibt, damit du dich kurz besser fühlst und danach wieder weitermachst wie bisher.


Ich bin die Möglichkeit, dass du beginnst zu erkennen, was wirklich in dir und in deinem Leben wirkt.

Dass du entscheidest, wie du weitergehen willst.

Und dass du veränderst, was du nicht länger so tragen willst.


Denn genau da beginnt etwas Neues.


Nicht, wenn plötzlich alles leicht ist.

Sondern wenn du aufhörst, dich selbst zu übergehen.


Vielleicht musst du heute noch nicht alles wissen.

Vielleicht musst du auch noch nicht alles ändern.

Aber vielleicht ist heute der Moment, an dem du ehrlich genug bist, dir einzugestehen:


So wie bisher will ich nicht weitermachen.


Vielleicht liegt deine größte Angst nicht darin, dass sich nie etwas ändert.

Sondern darin, dass sich wirklich etwas ändern könnte.


Dass du klarer wirst.

Dass du Grenzen setzt.

Dass du anders mit dir umgehst.

Dass du dich nicht mehr nur anpasst.

Dass du Verantwortung übernimmst.

Nicht für alles, was war.

Aber für das, wie du jetzt weitergehst.


Und ja, das macht Angst.

Weil es dich rausführt aus dem Bekannten.


Aber vielleicht ist genau das der Schritt, auf den dein Leben schon lange wartet.


Nicht noch mehr aushalten.

Nicht noch mehr wegdrücken.

Nicht noch mehr verstehen, ohne etwas zu verändern.


Sondern ehrlich werden.


Mit dir.

Mit deinem Körper.

Mit deinem Leben.


Denn vielleicht kämpfst du nicht nur gegen Symptome.

Vielleicht kämpfst du auch gegen etwas in dir, das längst weiß, dass das Alte nicht mehr passt.


Und vielleicht beginnt Veränderung genau dort:

Nicht mit Perfektion.

Nicht mit Druck.

Sondern mit einem ehrlichen ersten Schritt.


Wenn dich dieser Text trifft, dann nicht, weil du schwach bist.

Sondern vielleicht, weil ein Teil von dir längst erkannt hat, dass du so nicht weitergehen willst.


Und genau da beginnt der Weg.


Wenn du spürst, dass es für dich Zeit ist zu erkennen, zu entscheiden und zu verändern, dann melde dich gerne bei mir.


Schreib mir MUT, wenn du nicht einfach nur weiterlesen, sondern wirklich etwas in Bewegung bringen willst.


Herzwärts💜

deine Peggy


 
 
 

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