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Kleine Übungen für deinen Alltag

Manchmal hilft es nicht, noch mehr über Fibromyalgie zu lesen. Manchmal musst du etwas ausprobieren und selbst beobachten, was sich bei dir verändert.

Hier findest du kleine Übungen, die du direkt in deinem Alltag machen kannst. Du brauchst dafür keine besondere Vorbereitung und musst nichts perfekt machen.

Probier eine Übung aus und achte anschließend nur kurz darauf: Was war vorher – und was ist jetzt anders?

Wird dir bei einer Übung schwindelig oder fühlt sie sich unangenehm an, hörst du auf und kehrst zu deinem normalen Atem oder deiner gewohnten Haltung zurück.

Die 3–2–1-Übung

Für Momente, in denen dein Kopf voll ist und deine Gedanken ständig weiterspringen.

Was hast du am deutlichsten wahrgenommen: Bewegung, Geräusche oder den Halt unter deinen Füßen?

Länger ausatmen

Für Momente, in denen du merkst, dass in dir alles schneller wird und dein Körper angespannt reagiert.

Bei dieser Übung atmest du ganz normal ein und lässt dir beim Ausatmen etwas mehr Zeit. 

Danach achtest du kurz darauf, ob dein Atem ruhiger geworden ist oder du irgendwo im Körper etwas weniger Spannung bemerkst.

Wo hält dein Körper gerade fest?

Mit dieser Übung achtest du auf drei Stellen, an denen viele Menschen unbewusst Spannung halten: Kiefer, Schultern und Bauch.

Was hast du am deutlichsten bemerkt: deinen Kiefer, deine Schultern oder deinen Bauch?

Kleine Übungen sind ein Anfang

Eine einzelne Übung kann dir einen Moment lang helfen, etwas anders wahrzunehmen.

Im 28-Tage-Fibro-Kompass gehen wir Schritt für Schritt weiter. Ich zeige dir, wie du früher bemerkst, wann du dich übergehst, wo dir im Alltag Kraft verloren geht und was du konkret verändern kannst.

Ich bin diesen Weg selbst gegangen, habe Fehler gemacht, Umwege genommen und viel ausprobiert.

Du musst nicht jeden dieser Umwege selbst gehen.

Der nächste Fibro-Kompass startet am 1. August.

 

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