Ich bin wegen einer Buchsbaumkugel komplett eskaliert
- Peggy Zofek

- 3. Mai
- 3 Min. Lesezeit

Ich muss das einfach erzählen.
Weil genau das gestern passiert ist
und genau deshalb schreibe ich das hier.
Es ging um eine Buchsbaumkugel.
Ich habe eine bestellt.
Für meinen Freund.
Und er entscheidet sich…
für eine andere.
Aus dem Baumarkt.
Nicht meine.
Und ganz ehrlich:
In dem Moment ist bei mir komplett was gekippt.
Also wirklich komplett.
Ich war sofort drin.
Meckern.
Vorwürfe.
Genervt sein.
Und ich hatte null Zugriff auf mich.
Kennst du das?
Du merkst eigentlich schon,
was du da gerade machst…
aber du kommst nicht raus.
Genau so war das.
Und das Krasse ist:
Ich wusste sogar, was es ist.
Ich wusste:
👉 Das ist meine Wunde der Ablehnung.
Ich wusste das.
Und trotzdem bin ich voll reingegangen.
Ich habe Therapie gemacht.
Ich kenne meine Muster.
Ich kenne die ganzen Techniken.
Meine Therapeutin hat damals zu mir gesagt:
„Frau Zofek, Sie sind austherapiert.“
Und ich dachte nur:
Das kann doch nicht sein.
Heute weiß ich, was sie meinte.
Ich weiß alles.
Aber wissen heißt nicht,
dass du es automatisch kannst.
Das ist wie häkeln.
Du kannst es erklärt bekommen.
Du kannst zuschauen.
Aber du lernst es nur,
wenn du es machst.
Immer wieder.
Und manchmal verhedderst du dich trotzdem.
So wie ich gestern.
Was bei mir passiert ist:
Ich wollte gesehen werden.
Ich wollte Wertschätzung.
Ich wollte eigentlich nur hören:
„Hey, das hast du gut gemacht.“
Aber ich habe es nicht gesagt.
Ich bin stattdessen
in die Härte gegangen.
Vorwürfe.
Druck.
Genervt sein.
Also genau das Gegenteil von dem,
was ich eigentlich wollte.
Und danach kam…
die Scham.
Dieses:
„Warum passiert mir das immer noch?“
„Ich müsste doch weiter sein.“
„Ich weiß das doch alles.“
Und das zieht dich nochmal richtig runter.
Was ich aber auch weiß:
Ich komme da raus.
Nicht sofort.
Aber ich komme raus.
Ich habe gemerkt:
Wenn ich wirklich aus der Situation rausgehe
nicht nur im Kopf
sondern körperlich
dann komme ich wieder zu mir.
Wenn ich nach Hause fahre
wenn ich in Ruhe komme
wenn ich alleine bin
dann kann ich das anschauen.
Und dann sehe ich ganz klar:
👉 Es hat nichts mit dem anderen zu tun.
Gar nichts.
Er war nicht das Problem.
Er war der Trigger.
Die Ursache liegt in mir.
Und das war für mich der Wendepunkt:
Als ich aufgehört habe,
die Schuld im Außen zu suchen.
Ich habe so lange gedacht,
jemand anderes muss mir das geben:
Wertschätzung
Gesehen werden
Bestätigung
Aber das funktioniert nicht.
Ich kann diese Wunde
nicht im Außen heilen.
Und nein – ich bin nicht „fertig“.
Ich gehe Schritte nach vorne
und ich gehe auch wieder zurück.
So wie gestern.
Aber der Unterschied ist:
👉 Ich erkenne es heute schneller
👉 Ich verstehe, was passiert
👉 Und ich komme wieder zu mir zurück
Und genau das ist der Punkt,
den viele unterschätzen:
Es geht nicht darum,
dass so etwas nie wieder passiert.
Es geht darum,
wie schnell du es erkennst
und was du dann machst.
👉 Ich stecke da heute nicht mehr fest.
Ich erkenne meine Muster.
Ich weiß, was da in mir abläuft.
Und ich weiß, wie ich da wieder rauskomme.
Und genau das gebe ich heute weiter.
Und genau solche Situationen…
die schauen wir uns auch im Workshop an.
Nicht theoretisch.
Sondern genau so,
wie sie passieren.
Was da in dir abgeht.
Warum du da nicht rauskommst.
Und wie du anfängst,
es wirklich zu verändern.
Und wenn du merkst,
dass du dich hier wiedererkennst…
dann geht es vielleicht nicht mehr darum,
noch mehr zu verstehen.
Sondern endlich anzufangen,
es anders zu machen.
👉 Geh deinen nächsten Schritt
Herzwärts, ❤️
deine Peggy





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