top of page
Suche

In dem Moment, in dem ich Grenzen gesetzt habe, hat sich alles verändert







Es ist still geworden.

Nicht laut.
Nicht dramatisch.

Sondern dieses leise Still…
in dem ich merke, dass sich etwas verändert hat.





Ich habe nichts Großes gemacht.


Ich habe nicht gestritten.

Ich habe niemanden angegriffen.


Ich habe einfach nur…

Nein gesagt.


Zum ersten Mal habe ich mich nicht erklärt..

Nicht gerechtfertigt.

Nicht versucht, es irgendwie „richtig“ zu machen.


Einfach nur:

„Bis hierhin – und nicht weiter.“



Und dann ist etwas passiert,

womit ich nicht gerechnet habe.


Die Reaktion kam.


Nicht laut.

Nicht direkt.


Aber spürbar.



Plötzlich war ich nicht mehr die „Unkomplizierte“.

Nicht mehr die, die alles versteht.

Nicht mehr die, die mitträgt.


Plötzlich war ich schwierig.

Empfindlich.

Anders.


Und ich saß da und habe mich gefragt:


Was ist hier gerade passiert?



Heute weiß ich es.


Die Maske ist gefallen.


Nicht meine.


Die der anderen.



Solange ich Ja gesagt habe,

war alles gut.

Solange ich mich angepasst habe,

war ich angenehm.

Solange ich Dinge hingenommen habe,

die mir eigentlich nicht gutgetan haben…


war ich genau richtig.



Aber in dem Moment,

in dem ich mich für mich entschieden habe…

hat sich alles verändert.


Nicht, weil ich mich falsch verhalten habe.


Sondern weil ich nicht mehr funktioniert habe.



Und das war der Punkt,

der mich wirklich getroffen hat.

Nicht die Grenze an sich.

Sondern das, was sie sichtbar gemacht hat.



Ich habe plötzlich gemerkt:


Vielleicht ging es nie wirklich um mich.


Sondern darum,

wie verfügbar ich war.

Wie viel ich gegeben habe.

Wie oft ich mich selbst zurückgenommen habe.



Und ja…


das hat wehgetan.


Richtig weh.



Weil ich nicht nur eine Situation losgelassen habe.


Sondern einen Menschen.

Eine Verbindung.

Eine Gewohnheit.


Vielleicht sogar die Hoffnung,

dass es irgendwann anders wird.



Und dann kam dieser Teil,

über den kaum jemand spricht.



Ich wusste, dass es richtig war.


Ich habe es gespürt.

Ganz klar.


Und trotzdem…

war ich traurig.



Nicht, weil ich zurück wollte.


Sondern weil etwas gefehlt hat.


Weil da plötzlich ein Platz leer war,

der vorher einfach da war.



Und dann kamen die Gedanken:


War das zu hart?

Hätte ich anders reagieren können?

War es wirklich notwendig?



Nicht, weil ich unsicher bin.


Sondern weil ich fühlen kann.


Weil ich Verbindung kann.



Und genau das ist meine Stärke.


Auch wenn es sich in diesem Moment nicht so anfühlt.



Ich habe verstanden:

Grenzen setzen ist nicht nur Klarheit.

Es ist auch Abschied.



Und ja…


selbst wenn ich weiß,

dass es mir langfristig besser geht…


heißt das nicht,

dass es sich sofort gut anfühlt.



Beides ist da.


Die Klarheit.

Und der Schmerz.



Vielleicht ist genau das die Wahrheit,

die wir so lange vermeiden:


Dass es richtig sein kann…

und trotzdem weh tut.



Aber was bleibt, bin ich.


Ein Stück ehrlicher.

Ein Stück klarer.

Ein Stück mehr bei mir.



Und vielleicht braucht es genau das manchmal:


Nicht jemanden, der dir sagt, was richtig ist.


Sondern jemanden, der sagt:


Ich kenne dieses Gefühl.



👉 Genau dafür gibt es den FIBRO-Club.


Ein Raum, in dem du nicht funktionieren musst.

Sondern einfach du sein darfst.


Herzwärts,💜

deine Peggy

 
 
 

1 Kommentar

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

mir begegnet dieses Thema inzwischen jeden Tag. Ich konnte nie NEIN sagen und kam dadurch immer in Stresssituationen, über die ich mich auch geärgert habe. Nur der Harmonie wegen. Heute hinterfrage ich Vieles und ob ich es wirklich will. Wenn nicht, sage ich NEIN. Aber das ist für meine Umwelt ungewohnt und fremd. Ich kann nur eines sagen: GEWÖHNT EUCH DRAN! 😀

Gefällt mir
bottom of page